Netzausbau-Status (Kupfer-Edition) · Stand September 2026
Der POP Zufikon ist vorhanden. Berikon ist vollständig mit FTTH erschlossen. Andere Gemeinden am selben POP liegen erst bei 3-5%.
Deine Stimme zählt.
Nur wenn sich Gemeinde und Bewohner:innen aktiv melden, kommt ein vorgezogener Ausbau zustande. Sonst gehören wir zu den Regionen, die erst bis 2035 an der Reihe sind.
Das bedeutet bis zu zehn weitere Jahre Wartezeit. Städte und aktive Gemeinden profitieren schon seit rund 15 Jahren von Glasfaser, die mittlerweile oft günstiger ist als ein Kupfer-Abo, etwa bei Neukundenaktionen.
Langfristig kommt hinzu: Der Betrieb der veralteten Kupferinfrastruktur ist wegen des viel höheren Stromverbrauchs teurer als Glasfaser, was sich künftig auf die Abopreise auswirken kann.
Acht Gemeinden am POP Mutschellen (Symbol, Standort ungefähr). Tippen auf eine Gemeinde für Details.
Prozentwerte: eigene Gebäudeauswertung, keine offiziellen Swisscom-Werte.
Für diese Ortschaften ist bisher kein konkreter Ausbauzeitpunkt kommuniziert. Frag bei Swisscom nach (die Gemeindeverwaltung ist in Kopie), um dem Anliegen eine Stimme zu geben.
Swisscom will die FTTH-Abdeckung bis 2030 auf rund 75-80% und bis 2035 auf rund 90% erhöhen.
Bei FTTS endet die Glasfaser vor dem Gebäude, die letzte Strecke läuft weiterhin über Kupfer. Für echtes FTTH muss die Glasfaser durchgehend bis zum Gebäude beziehungsweise zur OTO-Steckdose geführt werden. FTTH ist deshalb kein einfaches Upgrade eines bestehenden FTTS-Anschlusses.
Massgebend dafür ist der Schweizer Standard für Technologieoffenheit: eine durchgehende Glasfaser vom POP bis zur OTO-Steckdose im Gebäude (P2P). Das sichert freie Anbieterwahl in einem offenen Markt und eine zukunftssichere Verbindung, unabhängig davon, wer den Anschluss später betreibt.
Der POP (Point of Presence) ist der zentrale Glasfaser-Verteilpunkt der Region. Der POP Zufikon besteht bereits, Init7 ist dort ebenfalls bereits aktiv. Entscheidend ist deshalb nicht mehr der Bau des POP, sondern die FTTH-Erschliessung der einzelnen Gebäude.
Swisscom stellt Ausbauinformationen in der Regel etwa 18 Monate vor dem Start des Ausbaus bereit. Für Bestandsbauten in unserer Region ist derzeit trotzdem noch kein konkreter Zeitpunkt ersichtlich.
Deshalb fragen wir nach.
Der POP ist nur der zentrale Verteilpunkt. Die einzelnen Gebäude müssen zusätzlich mit Glasfaser erschlossen werden.
Nein. Echtes FTTH braucht eine durchgehende Glasfaser vom POP bis zur OTO-Steckdose im Gebäude (Schweizer P2P-Standard) statt nur bis zu einem Verteiler in der Nähe.
Berikon hat sich frühzeitig aktiv um den Ausbau bemüht. Das hat den Prozess beschleunigt: Das Glasfasernetz steht dort seit März 2024 zur Verfügung.
Viele konkrete Anfragen machen den Bedarf direkt bei Swisscom sichtbar.
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Netzausbau-Benachrichtigung abonnieren Swisscom Mail sendenJe mehr Einwohner ihren konkreten Ausbauzeitpunkt erfragen, desto sichtbarer wird der Bedarf.